Freitag, Mai 27, 2011

Klare Ziele setzen

Viele Menschen kennen die Bedeutung von klaren Zielen, z.. bei der Vorbereitung eines Referates oder einer Präsentation. Sie fragen sich, was will ich erklären, über was will ich reden, was will ich präsentieren. Dabei werden leider oft die hauptbeteiligten Personen vergessen. Das Auditorium, das Team oder die Person, mit der ich das Gespräch führe. Es ist von elementarer Bedeutung, sich zu fragen, was soll im Gegenüber oder bei den Zuhörern passieren, was will ich dort bewirken. Das muss der Hauptfokus sein. Wenn ich das kenne, werde ich mir Gedanken machen, mit welchen Worten, mit welchen Hilfsmitteln ich das erreichen kann. Kann durchaus sein, dass ich dann eben gerade keine Powerpoint-Präsentation verwende, obwohl alle anderen das so machen. Ich werde mir nicht überlegen, was ich alles sagen soll, sondern: Wie wenig darf es sein oder wie viel muss es mindestens sein. Ich werde mich intensiv mit den Zuhörern befassen. Ich muss wissen, welche Bedürfnisse sie haben und wie ich ihre Aufmerksamkeit gewinnen kann. Ich werde behutsam sein, diese nicht zu strapazieren und schlussendlich zu verlieren. All diese Überlegungen können durchaus dazu führen, dass ich mehr Fragen stelle, als ich Antworten gebe. Jemand sagte mal, „es ist nicht verkehrt, wenn jemand nach dem Vortrag mehr Fragen hat, als vorher“. Diese Fragen werden nachwirken. Der Zuhörer wird Antworten suchen, er wird sich mit dem Thema beschäftigen. Oder die Fragen werden mir als Referent gestellt, was will ich mehr?